Luke´s Blog

Zwischen den Jahren.

9:06 AM. Irgend­wo über Texas.

Dies ist Mal wieder ein “Bericht-Beitrag”. Essays zu schreiben macht zwar mehr Spaß und lesen tun sich diese auch bess­er, aber in den let­zten Wochen ist ein­fach so viel passiert, dass ich davon bericht­en muss. Fan­gen wir von vorne an: Wie ihr alle wisst, ist North Cam­den nicht ger­ade die schön­ste Nach­barschaft und es ist für mich rel­a­tiv schwierig dort alleine zu leben. Dazu kommt noch, dass ich nicht wirk­lich Arbeit habe und fünf Stun­den am Tag nur im Büro sitze und nichts tue. Aus diesem und noch ein paar anderen, nicht nen­nenswerten Grün­den, haben wir beschlossen mich zu ver­legen. Das neue Pro­jekt heißt DOROT, liegt in New York und beschäftigt sich, wie mein bish­eriges Pro­jekt auch, mit sozial benachteiligten Men­schen. Das Wort Obdachlosen­heim beschreibt es wohl am besten, aber ich finde das klingt ein wenig abw­er­tend. Mehr zu mein­er neuen Arbeit kommt im einem der näch­sten Beiträge, wenn ich dann auch tat­säch­lich dort bin und euch erzählen kann, wie mein All­t­ag aussieht. Umziehen werde ich am 2. Jan­u­ar.

Kom­men wir nun zu einem ganz anderen The­ma: Wei­h­nacht­en und Sil­vester. Wer aufmerk­sam gele­sen hat, wird sich wahrschein­lich fra­gen weshalb ich irgend­wo über Texas bin. Die Antwort darauf ist eigentlich ganz ein­fach: ich war meine Fam­i­lie besuchen.

Aber du darf­st doch nicht aus­reisen und warum in Texas?”

Nun, bei mein­er nahen Fam­i­lie war ich nicht, aber meine Groß­tante väter­lich­er­seits und ihre Kinder / Enkelkinder wohnen über­all verteilt in Texas. Zu Texas kann ich eigentlich gar nicht so viel mehr sagen, außer, dass es sehr schön und angenehm warm war. Ein “klas­sis­ches” amerikanis­ches Wei­h­nacht­en zu ver­birn­gen war defin­i­tiv eine tolle Erfahrung. Sil­vester wird wahrschein­lich eben­so eine tolle Erfahrung, denn da kommt dann tat­säch­lich meine “richtige” Fam­i­lie bzw. meine Mut­ter. Mit ihr und ein paar Fre­un­den werde ich den Jahreswech­sel und damit dann eigentlich auch meinen Abschied in Cam­den feiern.

Cut.

An dieser Stelle war ich dann so müde, dass ich den restlichen Flug über mein Handy weggesteckt und mich schlafen gelegt habe. Heute, am 27. Dezem­ber, ist meine Mut­ter bere­its hier und wir sind zusam­men in Boston unter­wegs. Mor­gen geht es nach Har­vard dann nach News­port, Rhode Island, und von dort aus mit der Fähre in die Hamp­tons. Am Sam­stag den 29. wer­den wir New York besichti­gen und am 30. wird es dann zurück nach Cam­den gehen.

Weit­ere Beiträge von mir gibt’s wieder im Jan­u­ar, bis dahin allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und wenn ihr Fragen/Anregungen da habt lasst einen Kom­men­tar da oder schreibt mir direkt.

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